Ein Wochenende in Dublin

Nach einer zweieinhalb stündigen Bustour kam ich am Freitag (17.05.) in Dublin City, am Bachelors Walk, an. Dort wurde ich dann von Steve, meinem Arbeitskollegen aus Deutschland abgeholt. Nach einem etwas längeren Marsch durch die Stadt gingen wir zu Tesco, um uns ein wenig mit Getränken zu bestücken. In der Wohnung legte ich meine Sachen ab und wir machten uns dann noch mit den Mitbewohnern von Steve auf den Weg zum ersten Pub. Dort tranken wir einige Bierchen und machten uns anschließend noch auf den Weg zu Burger King, um unseren Hunger zu besänftigen. Nach dem Essen gingen wir nicht zu Fuß, sondern haben uns mit einer Rikscha zu einem Club fahren lassen. Beim ersten Club wurde Steve allerdings nicht reingelassen, weil er noch nicht 21 Jahre alt ist (er ist erst 19). Also gingen wir weiter zum nächsten Club, die uns dann schließlich hereinließen. Dort verbrachten wir den Abend, bis wir uns am Morgen wieder mit einer Rikscha, von denen es dort etliche gab, zu unserem Hotel fahren ließen.

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Der Samstag begann ruhig, nach einem gemütlichen Ausschlafen bis um 13 Uhr. Anschließend wurde sich gleich fertig gemacht und ich zog mit Steve los ins Stadtzentrum. Zuerst gingen wir in ein sehr gutes Café, holten uns einen Kaffee, Cappuccino und sehr leckere belegte Ciabatta Brote. Nachdem wir uns gestärkt hatten, ging es in die Old Jameson Distillery. Dort kauften wir uns Tickets für eine Führung und tranken bis zum Start der Führung einen sehr gelungenen Jameson Cocktail. Während der Führung wurde nach 8 Freiwilligen gefragt, einer dieser Glücklichen war ich. Diese hatten das Privileg, am Ende der Führung ein Whiskey Tasting zu machen. Zur Verkostung standen, Johnnie Walker Red Label, Jack Daniels und Jameson Whiskey. Nachdem man jeden der Whiskeysorten verköstigt hatte, erhielt man auch ein Zertifikat.

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Als wir gegen späten Nachmittag erfolgreich unseren Besuch in der Old Jameson Distillery  absolviert hatten, spazierten wir noch ein wenig durch die Straßen von Dublin und gingen gegen Abend noch in ein Restaurant namens Hairy Lemon. Dort speisten wir reichlich und sehr gemütlich. Am Abend besuchten wir noch einen Pub und machten uns dann auf den Weg zum Hotel. Auf dem Weg begegneten uns noch Polizisten (Garda), die unser Bier konfiszierten, weil es gegen das Gesetz ist, Alkohol in der Öffentlichkeit zu trinken.

Der Sonntag war seit unserer gesamten Zeit in Irland der wärmste Tag gewesen (18 Grad und den gesamten Tag über Sonnenschein). Dies nutzten wir natürlich direkt aus, um eine kleine Sightseeing Tour per Bus zu starten. Weil wir nicht nur eine konventionelle Bustour machen wollten, entschieden wir uns für die Vikingsplash Tour. Bei dieser Tour wird jeder mit einem Wikingerhelm ausgestattet und man sitzt in einem Amphibienfahrzeug, welches sowohl zu Land als auch im Wasser unterwegs durch Dublin ist. Außerdem machte man während der Tour oft ein gemeinsames „Roaaaar“, um die Passanten zu erschrecken und Beifall von anderen Gruppen zu ernten. Nach einer sehr spaßigen Tour setzten wir uns noch in einen Park in Dublin und genossen die Sonne. Gegen Abend trat ich dann die Rückreise nach Galway an. Um 19.45 Uhr nahm ich den Bus und kam um 22.15 Uhr in Galway wieder an, wo ich nur noch total erledigt vom Wochenende in mein Bett fiel und direkt einschlief.

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Alles in Allem, war es ein sehr gelungenes Wochenende und bis auf das Guinness Storehouse, habe ich alles erlebt, was ich mir für Dublin vorgenommen hatte. Da wir am 31. Mai sehr früh den Flieger nehmen müssen (7.30 Uhr Abflug von Dublin Airport) werden wir vermutlich bereits einen Tag vorher nach Dublin reisen und wenn noch Zeit ist, uns das Guinness Storehouse ansehen.

Wochenbericht

Wieder ist eine Woche vergangen und die Zeit vergeht inzwischen super schnell hier. Von 8 – 17 Uhr arbeiten und abends noch ein wenig essen, im Internet surfen, Film gucken und schon ist der Tag wieder rum. Außer der Arbeit letzte Woche gab es am Wochenende noch einen besonderen Gast übers Wochenende. Am Donnerstag reiste meine Freundin aus dem sonnigen Deutschland ins regnerische Irland. Begrüßt wurde sie deshalb auch mit starkem Regen am Donnerstagabend. Als kleine Entschädigung gab es Fisch mit Gemüse zum Abendessen und ein leckeres Dessert: Eis (Ben & Jerrys, was sonst :) ) mit allerlei Früchten. Freitag ging ich arbeiten und Ulrike zu den Cliffs of Moher. Abends waren wir dann zusammen bei Mc Swiggans essen, was sehr gut war. Am Samstag wurde nach einem kleinen Frühstückchen mit Toast und Orangensaft erst einmal eine kleine Shopping Tour gestartet. Am Ende der Tour ging es zum Hotel und von dort aus abends zum Essen in ein indisches Restaurant namens Eastern Tandoori. Das Essen war sehr vorzüglich (oder auch: köstlich). Nach dem Essen gingen wir in einen Pub in der Nähe, den „Kings Head“. Dort tranken wir und amüsierten uns bei Livemusik. Der Schlagzeuger der Liveband war sogar zufällig jemand von meiner Arbeitsstelle, was ich vorher gar nicht gewusst hatte.

Der Sonntag lief ruhig ab- bis auf einen traurigen Abschied und einem super starken Regen, der dafür sorgte das wir auf dem Weg zur Galway Busstation sehr durchnässt waren.

In dem Moment, indem ich diesen Beitrag verfasse, ist es schon wieder Freitag und ich sitze im Bus auf dem Weg nach Dublin übers Wochenende. Nächste Woche berichte ich dann von meinem Wochenend-Trip in Dublin.

Noch eineinhalb Wochen auf der grünen Insel!

Grüße Maik

Besuch

Nach einer Weile nicht schreiben, dachte ich mir, ist es mal wieder Zeit zu berichten, was denn hier in Irland so passiert ist. Nach der letzten Woche, die außer dem alltäglichen Arbeitstag nicht viel beinhaltete, war das Wochenende um so besser. Nachdem ich am Freitag fertig war mit arbeiten und noch einen kleinen Wochenendeinkauf startete, ging es ins Hotel. Dort wartete ich auf meinen Gast fürs Wochenende :)

Mein Bruder Nico guckte mal vorbei- von Freitag bis Sonntag. Bei seiner Ankunft regnete es heftig und er fragte sich, wo er hier nur gelandet sei (Er lag noch am selben Tag auf der Terrasse in Düsseldorf und sonnte sich). Zunächst gingen wir zum Hotel, um uns dort trockene Sachen anzuziehen und 2 leckere Pizza zu schlemmen (Ristorante Fungi und Pep. Salami, wie man sie ja auch aus Deutschland schon gewohnt ist, lecker!). Danach gab es noch ein kurzes Bekanntmachen mit meinen anderen 2 Kollegen und dann gingen mein Bruder und ich los (der Regen war nur noch leicht, also ertragbar) in das erste Pub für den Abend. Es ging in ein Pub namens “Kings Head”. Dort angekommen tranken wir ein paar Bier und sahen uns eine Liveband an, die neuere Musik gecovert hat (The Strokes, Arctic Monkeys, …). Später am Abend lernten wie dann noch Studenten aus Korea und Australien kennen. Gemeinsam mit diesen ging es noch zu einem weiteren Pub, The Frontdoor. Dieser Pub war riesig und wie ein Labyrinth. Nach einiger Zeit, läutete um 2 Uhr morgens plötzlich eine Glocke und es wurde kein Alkohol mehr ausgeschenkt und der Pub machte zu. Danach wurde noch eine Pizza vom Italiener um die Ecke geholt und ein Taxi gerufen. Als wir eigentlich schon zurück zum Hotel fahren wollten trafen wir aber noch “Einwohner” von Galway. Diese fragten uns, ob wir nicht Lust hätten mit auf eine “Homeparty” vom Hockey Team Galway zu kommen. Natürlich stimmten wir zu, denn der Abend war ja noch jung :) Also fuhren mit dem Taxi dorthin. Es war ein großes Einfamilienhaus. Dort angekommen stellten wir aber schnell fest, dass es dort keinen Alkohol gab. Stattdessen wurde morgens um 4 schwarzer Tee mit Milch getrunken. Etwas verwundert über diese Tatsache, redeten wir noch mit ein paar Leuten und nahmen dann das Taxi zu unserem Hotel.

Aus dem am Freitagabend nur “kurz” ein Bier im Pub trinken wurde dann also nix und wir mussten unsere für Samstag geplante Tour kurzfristig absagen. Nach wenigen Stunden Schlaf erwachten wir um 10 Uhr. Wir überlegten uns kurz, was wir machen könnten und kamen zu dem Entschluss, uns Fahrräder auszuleihen und somit ein wenig durch Galway und am Meer entlang zu fahren. Nach einem kleinen Fußmarsch zum Fahrradladen, liehen wir uns kurzerhand für 10€ pro Tag jeder ein Fahrrad aus, welches zu unserem Erstaunen erst noch zusammengebaut wurde (wir mussten 30min im Laden warten…). Mit den neuen Fahrrädern düsten wir anschließend zu einem kleinen Café, um uns ein irisches Frühstück und einen Kaffee zu bestellen. Dieses bestand aus Toast, irischer Butter, Ei, Schinken, Black&White Pudding (Blutwurst, kein Pudding wie wir ihn kennen^^) und natürlich einer leckeren Tasse Kaffee.

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Nach dem Frühstück um ca. halb 12 fuhren wir dann mit den Fahrrädern in Richtung Nordwestküste. Anfangs dachten wir, es würde noch Regen geben, aber das Wetter blieb den ganzen Tag sonnig und erstaunlich warm für irische Verhältnisse (15-18Grad). Als wir versuchten am Meer entlang zu fahren, kamen wir aber schon nach sehr kurzer Zeit an unsere Grenzen und schnaubten vor uns hin. Denn der Wind war dort so stark, dass wir erstmals durch die Stadt Richtung Nordwesten fahren mussten. Nach einen kleinen Besuch bei kleinen Klippen in der Nähe von Galway fuhren wir noch Richtung Norden (Richtung Connemara). Nach 2 Stunden waren wir allerdings sehr erschöpft und machten erstmal Rast in einer Bar in einem 5 Sterne Hotel. Dort wurde eine Hochzeit gefeiert und wir fielen in unseren “normalen” Sachen sehr auf, zwischen den Gästen :)

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Nach unserer kleinen Rundtour fuhren wir mit Fahrrad wieder nach Galway und gingen uns erst einmal stärken in einem Restaurant. Wir aßen Steak und Fisch und tranken Guiness.  Danach fuhren wir zum Hotel und zogen uns fix um, denn es war schon Abends um 10 und wir hatten noch eine kleine Pubtour vor uns. In einem frischen Outfit ging es dann mit dem Taxi (diesmal zu Dritt) zum ersten Pub, dem Roisin Dubh. Dort angekommen mussten wir leider feststellen, dass dort noch nicht viel los war und wir zogen nach kurzer Zeit weiter ins “Bierhaus” um die Ecke. Dort gab es allerhand Biersorten und wir verköstigten einige, bis es weiter ging ins Coyotes und anschließend in einen Club namens “Club K”, wo im Gegensatz zu allen anderen Lokalitäten auch elektronische Musik gespielt wurde und der bis um 4 Uhr geöffnet hat. Als dann morgens das Portemonnaie langsam leer wurde (5-8€ das Bier, was noch das günstigste Getränk war) ging auch der Abend langsam zu Ende.

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Am Sonntag wurde erst einmal ausgeschlafen. Dann brachte ich meinen Bruder zur Busstation (vorher wurde noch bei Supermacs ein Cheeseburger Meal verdrückt). Nach dem Abschied ging es noch zum Fahrradladen mit 2 Fahrrädern und dann ins Hotel.

Am Montag (06.05.) ist zwar ein Feiertag hier in Irland, aber für mich hieß es trotzdem arbeiten :)

Außer einem Tag (den Samstag, bis auf den Abend) hat es hier seit 2 Wochen mind. 60-70% geregnet. Typisch irisches Wetter. Ein Tag hatten wir hier vor 2 Wochen 18 Grad, da hieß es im irischen Radio gleich es ist Sommer :)

 

 

PS: das Fahrrad auf dem ersten Bild ist nicht das Ausgeliehene gewesen :)

Wochenende

Nach einem erfolgreichen Wochenende mit Sightseeing Tour neigt die Woche sich nun langsam dem Ende zu. Am Freitag nach der Arbeit machten wir einen gemütlichen Abend im Hotel. Wir guckten uns den Film Crank an, tranken ein paar Bierchen und gingen früh ins Bett, um fit für den nächsten Tag zu sein. Am Samstagmorgen ging es dann los auf unsere Connemara Tour. Am Nachmittag erreichten wir um ca. 17.30 Uhr wieder den Eyre Square in Galway. Anschließend ging es noch kurz einkaufen: zu Lidl und Aldi. Dort kaufte ich mir neben Toast, Pizza und Pesto auch 6x 6Cola Dosen die im Angebot waren (6 Cola Dosen für 1,70€).

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Leider gibt es mein Lieblingseis nicht mehr im Angebot bei Tesco, sondern nur noch zum regulären Preis (5,80€ die normalen Sorten und Special Sorten für 6,90€). Außerdem wissen wir nicht genau, wielange wir noch den alten Kühlschrank behalten. Wir bekamen letzte Woche einen neuen Kühlschrank, dieser hat aber leider kein Gefrierfach mehr. Der alte Kühlschrank dient derzeit als Minibar in unserem Wohnzimmer für Getränke (Bier, Cola, …).

Am Samstagabend gingen wir noch in einen Club namens Coyotes. Dort blieben wir bis kurz vor 2 und danach ging es wieder ab ins Hotel und ins lang ersehnte Bett.

Der Sonntag verlief sehr ruhig hier, bis auf wenige kurze Regenschauer und einige Momente mit Sonne. Ich wusch meine Sachen und räumte mein Hotelzimmer auf, nachdem ich bis um 12 Uhr geschlafen hatte.

Im Folgenden kommen noch die Bilder von letzter Woche, die ich vergessen hatte hochzuladen von meinem Trip nach Westside Galway:

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Morgen früh wird der Wecker um 7.00 Uhr klingeln und die 4. Woche in Irland beginnt.

Connemara Tour

Nach einer harten Woche Arbeit hieß es nun, eine weitere Entdeckungstour zu unternehmen. Also wurde sich erkundigt, was man denn in Irland noch so Schönes sehen kann. Nach den Cliffs of Moher war ich ja schon sehr beeindruckt von der Landschaft hier. Am Wochenende hatten wir einen “kleinen” Überraschungsgast bei uns zu Besuch- mein Arbeitskollege aus Deutschland (Steve Röder) reiste aus Dublin an und besuchte uns übers Wochenende. Also überlegten wir uns, dass wir am Samstag eine kleine Reise starten könnten, um unseren Gast aus Dublin auch etwas von unserer Umgebung zu zeigen. Am Samstagmorgen machten wir uns also auf, nach einem kurzen und kleinen Frühstückchen (Toast mit Salami und Käse) zum Gebäude der Galway Tour Company. Um 10 Uhr startete die Tour von der Central Coach Bus Station für 20€ pro Person (Studentenrabatt). Anfangs war das Wetter sehr regnerisch und etwas ungemütlich. Nach ein paar Stunden legte sich jedoch der Regen und es schien die Sonne, sodass man sogar die Jacke im Bus liegen lassen konnte. Die Tour stellte sich als voller Erfolg heraus.

Als erstes fuhren wir über ein paar kleine Ortschaften in der Nähe von Galway, danach machten wir unsere erste Pause an der “Ross Errily Abbey”.

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Steve, ich und Daniel

Steve, ich und Daniel

Nachdem ersten kleinen Zwischenstopp ging es weiter in die Berge von Connemara. Hier gab es sehr viele Bilder, die gemacht wurden (knapp 700) und ich habe einfach mal ein paar rausgesucht :)

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Kylemore Abbey

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unten sieht man Rudi ganz klein :)

unten sieht man Rudi ganz klein :)

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Wie auch auf den Bildern schon zu sehen, ist es wirklich eine atemberaubende Landschaft mit allen Facetten der Natur. Ich fand die Tour sehr schön und würde sie auch jedem empfehlen, der mal nach Irland möchte ;)

Cliffs of Moher

Einige meiner Vorgänger und andere Kollegen haben mir auf die Frage “Was könnte man sich am besten angucken in Irland?” empfohlen: “die Cliffs of Moher würde ich mir auf jeden Fall nicht entgehen lassen”. Also unternahm ich direkt einen Fußmarsch früh morgens zur Galway Tour Company. Dort früh morgens angekommen fragte ich nach, wann immer eine Tour starten würde und wie lange. Angeboten haben sie entweder von 10-18 Uhr oder von 11.30-19 Uhr eine Tagestour, der Preis lag bei 20€ für Studenten (ich musste keinen Ausweis vorzeigen, merkwürdigerweise). Also beschloss ich, weil es zu diesem Zeitpunkt bereits 10.50 war, die Tour um 11.30 Uhr in Angriff zu nehmen. Also Ticket gekauft und noch eine Weile auf dem Eyre Square rumgelaufen. Um 11.30 ging es dann mit dem Bus los nach Burren, das ist die Gegend zwischen den Cliffs of Moher und Galway. Während der Busfahrt konnte ich bereits sehr schön Dinge sehen und der Busfahrer war sehr gut gelaunt und hat auf Englisch sehr gut alles erklärt und erläutert. Er erklärte nicht nur die geschichtlichen Hintergründe zu den Sachen, die man vom Bus aus gesehen hatte, sondern machte auch gerne seine Scherze. Er erinnerte mich vom Aussehen an Bilbo, nachdem er den Ring zurückgelassen hatte.

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Unser Busfahrer Bilbo, er macht die Tour schon seit über 12 Jahren

Unser Busfahrer Bilbo, er macht die Tour schon seit über 12 Jahren

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Dieser Berg wird “The Blackhead” genannt.Wer erkennt warum ? :)

Nach einigen Zwischenstopps, z.B. an einem Friedhof, einem Baumring und einem Pub zum Mittagessen, ging es dann weiter zu den Cliffs of Moher. Dort angekommen bekamen wir eine Art Eintrittskarte von unserem Busfahrer, die aber niemand sehen wollte. Also ging es zu Fuß ungefähr 100 Meter vom Bus einen Weg lang und dann kam man direkt zu den Klippen. Diese zogen sich über ca. 8 Kilometer und waren ungefähr 120- 240 Meter hoch. Es war wirklich unglaublich schön diese gewaltigen Klippen zu sehen. Entlang der Klippen traf man auch auf viele Vögel, unter anderem Möwen, die dort ihre Nester an den Klippen hatten. An den Cliffs of Moher wurden auch schon einige Filmszenen gedreht, z.B. Harry Potter und der Halbblutprinz. An den Klippen gab es am Anfang noch Absperrungen in Form von Mauern und Hinweisen, dass man nicht zu nah an den Rand gehen soll, weil es möglich ist, dass etwas abfällt. Weiter seitlich von den Klippen gab es dann irgendwann keine Abzäunungen mehr und einige Touristen legten sich auch an den Rand. Das war mir aber nix und ich blieb in Ruhe 1-2 Meter vom Rand des Abgrunds entfernt :)

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Auf der Rückfahrt schliefen die meisten im Bus. Ein Großteil der Gruppe waren Australier, aber auch ein paar Franzosen und Deutsche (aus Frankfurt) waren dabei (der Busfahrer fragte am Anfang der Tour nach, welche Nationalitäten vertreten wären). Während meines Aufenthalts habe ich schon oft Menschen getroffen, die entweder aus Deutschland kamen oder auf jeden Fall Deutsch sprachen, was sehr auffällt, wenn man durch die Gegend geht und plötzlich eine bekannte Sprache hört. Letzte Woche traf ich am Eyre Square eine Gruppe Jugendlicher, die Klassenfahrt hier in Galway machten und aus Wien kamen. Heute geht es noch in ein irisches Pub zum Fußball gucken (Dortmund vs. Real Madrid, Championsleague Halbfinale – Hinspiel).

PS: Ich konnte nur ein paar Bilder von meiner Tour hochladen, weil von den 360 gemachten Bildern mein kleiner Server etwas überfordert gewesen wäre :)

Westside Galway

Nach einer stressigen letzten Woche komme ich nun mal wieder dazu, ein paar Blogeinträge zu verfassen.

Unser Hotel befindet sich auf der “Eastside” von Galway, nun war ich aber am Wochenende auch mal auf Entdeckungstour nach Westside Galway gereist, allerdings zu Fuß. Am einfachsten ist es, mal am Meer entlangzulaufen. Doch wie sich nach kurzer Zeit herausstellte war es schwerer als gedacht. Der Wind war teilweise so stark direkt am Meer, dass man sich kaum fortbewegen konnte. Wie auch auf den Fotos zu sehen ist, war ich meistens mit Kapuze unterwegs, weil der Wind so heftig um die Ohren geblasen hat. Das Wetter war ansonsten wolkig mit vereinzelten Sonnenstrahlen bei ca. 12 Grad.

Am Meer

Am Meer

Am Meer Nr 2, Wolken zogen auf, aber ohne Regen

Am Meer Nr 2, Wolken zogen auf, aber ohne Regen

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Die Landschaft in Irland ist einfach unbeschreiblich toll. Alles ist grün und sehr naturbelassen hier. Mir gefällt es sehr gut hier und ich denke, mit den Fotos kann ich mehr sagen als mit 100 Worten möglich wäre.

Während meines kleinen Trips durch West Galway gelang ich noch durch einen kleinen Park, in dem ein kleines Häuschen stand, um eine kurze Pause zu machen.

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Der Galway Salthill Public Park

Mit einem Vogel auf der Mauer sitzend:

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Am Wochenende waren wir dann am Samstagabend noch in einem Irish Pub namens “Coyotes”. Dort tranken wir ein paar Bierchen und schauten uns einige Leute an, die es mit dem Bullenreiten/ Rodeo auf sich nahmen (ich weiß nicht wie man es nennt).

Somit sind schon 2 Wochen vorbei. Die Zeit hier vergeht sehr schnell.

Waschtag

Ja, ich habe selbst Wäsche gewaschen^^. Kaum zu glauben, aber wahr. Nach einer Woche war mein Unterwäsche- und Sockenvorrat nahezu aufgebraucht. Nun hieß es also ans Wäsche waschen gehen. Dafür erstmal in den nächsten Supermarkt gegangen (Lidl), dort gab es allerdings nur riesen Packungen Waschpulver und für nicht wenig Geld (6€ mind. pro Packung). Nachdem ich mich von dem Schock erholt hatte, ging ich noch einmal zu Tesco schauen, was es dort so im Sortiment gibt. Und siehe da: ein günstiges Waschpulver (3kg für ca. 45 Wäschen) gekauft. Nun stellte ich mir noch die Frage, brauche ich denn einen Weichspüler? Und wenn ja, gibt es da was zu beachten?  Also ab ins Internet und Google gefragt. Unter Weichspüler fand man ein Dutzend Beiträge die sagten, dass Weichspüler schlecht für die Umwelt und schlecht für die Haut ist (Allergien oder so hervorrufen können) und andere sagten, man brauche gar keins benutzen. Nun da ich unentschlossen war, kaufte ich dennoch eine Flasche von Lenore und machte mich auf in das Waschzimmer in unserem Hotel. Dort angekommen stellte sich mir die Frage, was ich für ein Programm einstellen soll. An der Wand in dem Raum hingen Zettel mit Erklärungen, die ich zunächst erstmal studierte (Synthetik, Baumwolle, Seide, …) suchte mir ein geeignetes Waschprogramm raus (60Grad für Baumwolle) und suchte auch noch gleich nach einem geeigneten Trockner Programm (Waschmaschine und Trockner sind in einem). Gesagt getan, also rein die Sachen, Programme eingestellt und nun musste noch das Waschpulver und der Weichspüler in das Fach gekippt werden. Auf der Verpackung standen ungefähre Mengenangaben pro Kilo Wäsche drauf. Leider bin ich nicht so gut im schätzen und machte so viel Waschpulver rein (noch unter Max, aber die Trommel war nicht voll beladen), sodass nach dem Wäschewaschen noch genug für eine weitere Wäsche drin war :) . Danach gab ich noch einen Schluck Weichspüler hinzu und hoffte, dass alles gut läuft. Nach 200 Minuten (140 Minuten waschen und 60 Minuten trocknen) holte ich dann meine Wäsche raus und sie war trocken und duftete gut. Also alles gut gegangen bis auf das übermäßig viele Waschpulver ;)

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Montagmorgen

Nach einer langen “Nacht” (2.30 Uhr) klingelte um halb acht der Wecker. Also wurde sich fix geduscht, ein, zwei Toast gemacht und danach zur Arbeit gegangen. Auf Arbeit gab es eigentlich nix besonderes, nur das tägliche Geschäft (Laptops aufschrauben, reparieren, neuinstallieren, …). Der Grund warum ich gestern erst so spät ins Bett ging ist ganz einfach. Um kurz vor 11 stöberte ich noch etwas im Internet, als ein Kollege mir riet sich den Film “Butterfly Effect” anzusehen, wenn ich ihn noch nicht kennen würde. Also guckte ich mir noch den Film an, der zu meiner Überraschung (na gut Ashton Kutcher spielt mit) sehr gut war. Also dachte ich in meinem Filmrausch frage ich doch mal auf Arbeit nach, wo man in Galway am besten ins Kino geht und was man sich zurzeit ansehen sollte. Nachdem ich die frage, was ich denn für Genre bevorzuge (Action, Science-Fiction, Komödie) empfahl mir mein Chef sich den Film Oblivion (mit Tom Cruise) anzusehen und ins Eye Cinema zu gehen (welches ca. 5min zu Fuß entfernt vom Hotel lag). Am Anfang dachte ich der Film hätte eventuell etwas mit dem gleichnamigen Computerspiel “The Elder Scrolls IV: Oblivion” zu tun, dem war aber nicht so.

Am Abend bereitete ich mir Nudeln (Rohrnudeln, leider keine Linguine^^) zu mit Basilikum Pesto und Käse. Nach dem Essen machte ich mich dann auf den Weg zum Kino für die 20.25 Vorstellung. Im Kino kaufte ich mir dann ein Student Ticket, ohne das der Kassierer überhaupt einen Ausweis/Nachweis oder irgendetwas sehen wollte für 6€. Ohne einen Wunsch für einen Sitzplatz oder ähnliches gefragt zu werden, musste ich allerdings meinen Rucksack (inkl. Inhalt: Cola, Chips & Schokolade) an der Kasse abgeben gegen einen Zettel (um ihn mir nach dem Film abholen). Auf dem Kino Ticket stand der Film und eine Nummer drauf, diese Nummer war aber nicht für einen Sitzplatz, sondern für den “Screen” (Kinosaal). Da das Kino nur zu etwa 3/5 belegt war konnte ich mir einen schönen Platz in der Mitte und 3. Reihe von oben sichern. Nach der Kinowerbung (die erstaunlich Ben&Jerrys lastig war), kam vor dem Film noch eine Warnung bitte keine Kaugummis unter die Sitze zu kleben oder sie auf den Boden zu werfen ^^

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Quelle: http://www.upcoming-movies.com/posters/2013/february/oblivion-movie-poster-2.jpg

Zum Film: ich fand ihn sehr gut, er war zwar nicht der “beste” Film den ich je gesehen habe, aber er war mit Action und Story. Das der Film auf Englisch war, war für mich kein Problem und besonders beeindruckt hat mich die freie Sitzplatzwahl im Kino (die in Deutschland wahrscheinlich gar nicht möglich wäre). :)

Sightseeing in Galway

Am Samstag ging es nach dem Ausschlafen bis um 13 Uhr und einem anschließenden gemütlichen Frühstückchen los, um Galway zu erkunden. Neben Aldi, Lidl und Tesco und dem Weg zur Arbeit hatten wir bisher noch nicht viel gesehen. Das sollte sich nun ändern. Also brachen wir auf, obwohl es noch draußen regnete. Nach einigen Minuten Fußweg Richtung Hafen hörte der Regen aber plötzlich auf und es blieb trocken- den ganzen restlichen Tag lang.

Der Hafen

Der Hafen

Von der Position ungefähr, von der dieses Foto gemacht wurde, arbeite ich bei Tech Star.

Der Hafen Nr. 2 Dock Road

Der Hafen Nr. 2
Dock Road

Weiter Richtung Küste fiel uns auf, dass Ebbe war. Wie auf den folgenden Fotos zu sehen sitzen die Boote auf dem Trockenen.

Hier ein Link, wer sich das ganze vielleicht bei Google Maps genauer anschauen möchte. Das ist nicht nur der Weg zum Hafen, das ist auch gleichzeitig mein Weg vom Hotel zur Arbeit (nur das ich unten am Wasser entlang laufe) :)

Link: Klick mich

Nachdem wir also noch am Hafen waren, ging es weiter nach Westside Galway. Dort kamen wir an dem Pub vorbei, indem wir uns Mittwoch das Championsleague Spiel Bayern vs. Juventus ansahen.

Monroes

Monroes Pub

Ein paar Straßen weiter kamen wir schon zur ersten großen Sehenswürdigkeit, der Galway Cathedral

"The Cathedral of Galway was dedicated on 15 August 1965, and as such is the youngest of Europe's great stone cathedrals. it is dedicated to Our Lady Assumed into Heaven and Saint Nicholas."

“The Cathedral of Galway was dedicated on 15 August 1965, and as such is the youngest of Europe’s great stone cathedrals. it is dedicated to Our Lady Assumed into Heaven and Saint Nicholas.”

Nach einigen weiteren hundert Metern gingen wir noch durch einen Park und gelangten zu einer Universität und Kirche(?).

Park vor der Universität, allerdings kann ich nicht sagen welche Pflanzen das sind^^

Park vor der Universität, allerdings kann ich nicht sagen welche Pflanzen das sind^^

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Die Universität hatte eine erstaunliche Ähnlichkeit mit Hogwarts :)

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Am Abend wollten wir eigentlich noch in einen Pub gehen, welcher von den Iren bei mir auf Arbeit empfohlen wurde, wenn man Rock-Indie Musik mag, das Roisin Dubh. Leider hatte einer meiner Kollegen keine Lust abends noch weg zu gehen und der andere konnte sich kaum noch bewegen, weil er Schmerzen am Knie hatte. Also blieben wir den Samstagabend im Hotel und schauten uns “The Fast and the Furious” 1, 2 und 3 an. Aber wir sind ja noch ein paar Wochen hier (1 von 8 Wochen vorbei), um den Pub zu besuchen ;)

Am Sonntag regnete es den ganzen Tag und wir blieben im Hotel und erledigten den Schreibkram (Hotel Anmeldung, Belehrungen, Anmeldung für die Sportanlage, …).

Morgen geht es wieder zur Arbeit…